Digitalisierung

Ideensammlung und Austausch zum Hybridunterricht

Auf dieser HackMD-Seite ist eine Ideensammlung zum Hybridunterricht entstanden. Mein Favorit: Flipped Classroom zeitversetzt mit SuS-Tandems. Mehr dazu auf der verinkten kollaborativen HackMD-Seite.

#BarcampFR18: Alternative Prüfungsformate – real und radikal

Das erste Freiburger Barcamp „Lernräume“ ist vorbei – es war richtig gut. Vielen Dank an alle Helfenden und TeilgeberInnen. Ich durfte eine Session zu alternativen Prüfungsformaten anbieten, deren Ergebnisse ich hier zusammenfassen möchte. Wieder als offene Diskussionsrunde angelegt, wurden viele spannende Ideen gesammelt, wie Prüfungen aussehen könnten. Mit dabei waren u.a. Jöran Muuß-Merholz, Pirmin Stadler und Martin Truckses. Amüsant war, dass sich in der Gruppenarbeit mit einem Augenzwinkern spontan drei Lager bildeten: die ‘Realos’, die ‘gemäßigten Radikalos’ und die ‘Idealo-Radikalos’.Weiterlesen »#BarcampFR18: Alternative Prüfungsformate – real und radikal

#molol18: Diskussionsrunde zu Worst Practices

Auf der Oldenburger Tagung #molol18 durfte ich eine Diskussionsrunde anbieten, in der es mal nicht um die Best Practices oder One-Best-Things gehen sollte. Stattdessen hatte ich die Idee, Worst Practices und schlechten digitalen Unterricht in den Mittelpunkt zu stellen. Ein kurzer Impuls meinerseits und dann hatte ich bewusst viel offenen Raum gelassen, um möglichst viel Austausch unter den Teilnehmenden zu ermöglichen. Zunächst wurde zu zweit oder zu dritt diskutiert und dann abschließend in der großen Runde gesammelt. Dabei trafen schon länger digital Lehrende wie Philippe Wampfler, Dejan Mihajlovic, Thorsten Puderbach, Daniel Sawahn und Jan Weber auf solche, die eher erste Schritte bei der Digitalisierung machen. Was dabei heraus kam und was das mit Axel Krommers Keynote zu tun hat, möchte ich hier zusammenfassen.Weiterlesen »#molol18: Diskussionsrunde zu Worst Practices

Umweltfreundliche Beschaffung digitaler Endgeräte für Schulen? Antwort des Umweltbundesamtes

Vor ein paar Monaten hatte ich einen Artikel geschrieben, in dem ich der Frage nachging, inwiefern Schulen bei der Digitalisierung auf Nachhaltigkeit achten sollten. In den Kommentaren kam von Matthias Andrasch die Idee, ob nicht auch für Schulen die Leitfäden des umweltfreundlichen Beschaffung des Umweltbundesamts gelten, wenn Tablets, Smartboards und Router angeschafft werden sollen. Ich habe mich damit direkt an das Umweltbundesamt gewendet. Die Antwort vom Fachgebiet III 1.3 “Ökodesign, Umweltkennzeichnung, Umweltfreundliche Beschaffung” darf ich hier freundlicherweise veröffentlichen. Ich denke daraus wird deutlich, dass das Thema Nachhaltigkeit nicht nur bei der IT-Ausstattung an Schulen selbstverständlich eine wichtige Rolle einnehmen sollte.  Weiterlesen »Umweltfreundliche Beschaffung digitaler Endgeräte für Schulen? Antwort des Umweltbundesamtes

Kann man ökologische und soziale Nachhaltigkeit mit iPads unterrichten?

Mit der Nachhaltigkeit ist das so eine Sache. Eigentlich ist man sich doch recht einig darüber, dass es mehr ökologische und soziale Nachhaltigkeit braucht, um auf Herausforderungen wie den Klimawandel, die Ressourcenknappheit, die Globalisierung, das Bevölkerungswachstum oder die Automatisierung entsprechende Antworten zu finden. Andererseits, sobald es um einen selbst geht, tut man sich dann doch schwer konsequenter nachhaltig zu leben, wenn das neueste Technikfeature angepriesen wird oder wenn das nachhaltig hergestellte Produkt das Dreifache vom günstigsten Angebot kostet. Ich nehme mich selbst davon nicht aus.

Neben dieser privaten Seite stellt sich die Frage der Nachhaltigkeit im Bildungssystem aber etwas anders – und ich meine jetzt nicht die Frage, wie nachhaltig Lernprozesse funktionieren. Mir geht es an dieser Stelle darum, welchen ökologischen und sozialen Nachhaltigkeitszielen das Bildungssystem verpflichtet ist und wie diese mit der allerorts geforderten digitalen Bildung vereinbar sind. Viele PolitikerInnen, IT-BranchenverterInnen, Lehrpersonen, SchulleiterInnen und MedienpädagogInnen sind sich quer durch die Bank einig, dass Schulen in Deutschland technisch besser ausgestattet werden müssten. Es brauche schnelles WLAN, möglichst aktuelle Endgeräte im besten Fall als 1:1-Klassensätze und Beamer in den Klassenräumen, heißt es. Ansonsten könnten die Schülerinnen und Schüler nicht die Kompetenzen erlangen, die sie in einer digitalisierten Welt bräuchten. Sodann werden reihenweise iPads, Tablets und Notebooks gekauft, Klassenräume mit Beamern und Whiteboards ausgestattet. Als ein wichtiges wenn nicht sogar das wichtigste Auswahlkriterium dient dabei der Preis, weshalb alle namhaften Gerätehersteller auf die Schule ausgelegte günstige Produkte anbieten. Alle folgen dem Motto: “Deutsche wollen mehr Digitalisierung in Schulen.”Weiterlesen »Kann man ökologische und soziale Nachhaltigkeit mit iPads unterrichten?

Immer früher? Digitale Medien in der Grundschule

Das Thema digitale Medien in der Grundschule ist zweifelsfrei in letzter Zeit immer präsenter geworden. Angebote wie der Mikrocontroller Calliope Mini oder LEGO WeDo ermöglichen den Grundschulkindern u.a. das Basteln von Robotern. Die Programmiersprache Scratch oder auch Apples Swift Playground widmen sich hingegen stärker dem spielerischen Erlernen des Programmierens. Sie alle verbinden Technik mit Pädagogik und haben teilweise schier endlose Handreichungen und Lehrvideos parat, die den jeweiligen Einsatz besonders attraktiv und intuitiv machen sollen. Doch damit nicht genug, denn zahlreiche Apps bieten insbesondere auf Tablets unzählige Möglichkeiten, das Lernen mit und in digitalen Medien für Kinder sehr niederschwellig zu ermöglichen. Und hier ist das Problem, bei dem ich selbst hin und her gerissen bin: Sollen digitale Medien überhaupt regelmäßig in der Grundschule eingesetzt werden? Wenn ja: Wie, wie viel und wann sollen digitale Medien eingesetzt werden? Als Reaktion auf ein Interview bei Edulabs mit Maxim Loick, einem Mitgründer von Calliope, möchte ich hier einige Gedanken los werden.

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Prüfungen mit Computern und Internet im dänischen Schulsystem

Dürfen Schülerinnen und Schüler Laptops, Tablets oder Smartphones in Prüfungssituationen nutzen? Und wenn ja, dürfen sie damit ins grenzenlose Internet? Über diese Fragen gibt es eine kontroverse Debatte. So wagte Niedersachen unlängst einen zaghaften Vorstoß mit Tablets im eingeschränkten Prüfungsmodus oder Jürgen Handke fordert den generellen Einsatz von Google in Klausuren. Auf der anderen Seite stellen sich die ganz grundlegende Fragen, was Lerndende dann überhaupt noch ‘wissen’ müssen, wie Prüfungen dann aussehen müssten oder ob mit der Internetnutzung in Prüfungen nicht auch ein Verlust wichtiger Fähigkeiten einhergeht.Weiterlesen »Prüfungen mit Computern und Internet im dänischen Schulsystem

Tablets im Prüfungsmodus als zeitgemäße Prüfungsformate?

Niedersachsen gibt sich gerade ganz modern und denkt darüber nach, Tablets in Prüfungssituationen der Schule einzusetzen. Zulassen möchte die Kultusministerin Frauke Heiligenstadt die digitalen Endgeräte während Klausuren, um die Funktionen von Taschenrechnern, Formelsammlungen und Wörterbüchern nun auch digital nutzbar zu machen. Der Vorstoß klingt zunächst modern und zeitgemäß, Heiligenstadt selbst bezeichnet Niedersachsen gar als Vorreiter in dieser Sache. Und auch die Bedenkenträger melden sich zuverlässig mit den immer gleichen Argumenten zu Wort. Insgesamt zeigt die Diskussion über Tablets bei Prüfungen jedoch unfreiwillig, in welchem Dilemma das Schulsystem mit seinen Prüfungen steckt. Es ist Zeit, über zeitgemäße Prüfungsformate nachzudenken.Weiterlesen »Tablets im Prüfungsmodus als zeitgemäße Prüfungsformate?